Ich sitze hinterm Lenkrad in einem grossen VW Bus, eine Farbe zwischen Orange und Apricot, mit mir unterwegs sind zwei Kommilitonen der Uni in Deutschland, Andre und Florian.
So sonderbar wie wir umherirren, an einer Muehle vorbei die in Staub aus tausend Jahren Mahlarbeit getaucht ist. Um von der Laderampe herunterzukommen muessen wir ueber ein System aus mehreren Rampen fahren, diese klappen nach und nach unter uns weg. wir werden durchgeruettelt, kippen von ganz links rueber zur anderen Seite und verfluchen diese rustikale Abstiegsvariante.
Am Marktplatz schliesslich wollen wir essen, doch das unfreundliche Personal in diesem kleinen ueberfeinen Lokal schaut an uns herab als ob wir nur hereingetreten waeren um die Toilette zu suchen.
Weiter gehts.
Wir fahren durch eine Stadt in Thueringen, auf der Suche nach einem See… und finden ihn. Mitten in der Stadt, na ja es ist eher ein Fluss, wir baden in der weissen Elster und sind scheinbar in Gera gelandet.
Ich schaue auf beide herab, auf die Baeume am Flussufer und die Haeuser der Stadt, schaue auf und erschrecke vor den nahen Stromkabeln. Um auszuweichen steige ich hoeher, mit schwingenden Armen, einem grossen Vogel gleich, nach wenigen Augenblicken ueberschaue ich das ganze Land, Berge in blassen blauen Farben, unter mir noch sichtbar die schwarzen Kruemel welche ich beim Namen kenne.
So unfassbar in der Hoehe zu stehen das ich die Arme empor recke, ein X, wie ein fettes riesiges X klebe ich am Himmel.
…und moechte nun langsam wieder runter, langsam gibts nicht in meinem Traum, ich falle trotz dessen das ich viel schneller mit den Armen rudere als beim Aufstieg…
Dabei frage ich mich, was das auch bringen soll, als Mensch so zu flattern, mit den Armen zu schwingen wie ein Vogel.
Der Traum ist aus.
bevor ich den Boden erreiche
















































